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Vortrag über Rettungsaktion aus dem KZ Neuengamme

Geschrieben von Dr. Andreas von Seggern am Montag, den 11. April 2011 um 10:40 Uhr

Vortrag von Michael (Gedenkstätte KZ Neuengamme, Hamburg): "Die Aktion 'Weiße Busse'. Die Rettung der skandinavischen Häftlinge aus dem Konzentrationslager Neuengamme im Frühjahr 1945". Am 14. April 2011, um 19.30 Uhr im Veranstaltungsraum der Otto-von-Bismarck-Stiftung Friedrichsruh.

Am 20. April 1945 brachten dänische und schwedische Busse über 4000 dänische und norwegische Häftlinge aus dem Konzentrationslager Neuengamme über Dänemark nach Schweden in die Freiheit. Damit war ein jahreslanges Bemühen der skandinavischen Länder zur Befreiung "ihrer" Gefangenen abgeschlossen.

Ab März 1945 wurde das KZ Neuengamme zum Sammelpunkt der skaninavischen Häftlinge aus deutschen Konzentrationslagern, um die Rückführung in ihre Heimat einzuleiten.

Das Anwesen des Fürstenhauses Bismacrk in Friedrichsruh wurde zum Hauptquartier der Aktion der Weißen Busse. Hier wurden die Busse bereitgestellt und Lebensmittel und Kraftstoffe deponiert. In den Wäldern des Schlosses verlebten einige Häftlinge ihre erste Nacht in der neu gewonnenen Freiheit.

Nach der glücklichen Rückführung der Skandinavier sind durch die "Bernadotte-Aktion" noch einmal fast 20 000 Häftlinge anderer Nationen nach Schweden gebracht worden.

Diese Befreiungsaktion, die durch den Vizepräsidenten des Schwedischen Roten Kreuzes, Graf Folke Bernadotte maßgeblich befördert und organisiert wurde, war einzigartig und ost doch heute kaum bekannt.

Über dieses spannende regionalgeschichtliche Thema spricht am 14. April 2011, 19.30 Uhr, der Historiker Michael Grill, langjähriger Mitarbeiter der Gedenkstätte KZ Neuengamme, in der Otto-von-Bismarck-Stiftung in Friedrichsruh. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung, die durch Bilder veranschaulicht wird, ist frei.

 

Erfolgreicher 1. Hamburger Bismarck-Vortrag

Geschrieben von Dr. Andreas von Seggern am Montag, den 04. April 2011 um 06:39 Uhr

Am 1. April 2011 hatte die Otto-von-Bismarck-Stiftung zum 1. Hamburger Bismarck-Vortrag geladen. Im anregenden Ambiente der Bibliothek des Warburg-Hauses sprach Herfried Münkler, Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Humboldt-Universität Berlin, über die Mythen der Deutschen. Vor fast 120 Zuhörerinnen und Zuhörern skizzierte Münkler Genese und Bedeutung nationaler Mythen, die sich stets durch den Dreiklang von narrativer Varianz, ikonischer Verdichtung sowie Ritualisierung auszeichneten. Dass der Berliner Republik, vor allem aber dem Vereinten Europa bis heute eine große integrierende Erzählung im Sinne eines Gründungsmythos fehle, stellte Münkler am Schluss seiner Ausführungen als Problem der Zukunft in den Raum und rief damit durchaus Widerspruch zumindest einiger jüngerer Zuhörer hervor. Kurzum: Eine gelungene Premiere des neuen Veranstaltungsformats, das in den kommenden Jahren in jedem Fall eine Fortsetzung erfahren soll.

Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys in Aumühle

Geschrieben von Dr. Andreas von Seggern am Dienstag, den 29. März 2011 um 09:51 Uhr

Ein besonderes musikalisches Highlight hält das Himmelfahrts-Wochenende für die Region bereit: Die Otto-von-Bismarck-Stiftung präsentiert in Kooperation mit dem Augustinum Aumühle den renommierten Schauspieler Ulrich Tukur mit seiner Band, den famosen „Rhythmus Boys“. Anlass ist die Eröffnung einer Ausstellung der Bismarck-Stiftung über „Lili Marleen. Kulturgeschichte eines Schlagers“, gleichzeitig aber auch die Feierlichkeiten des 25 Jahre bestehenden Aumühler Augustinums.

Seit ihrer Gründung präsentieren sich Tukur und seine drei musikalischen Mitstreiter als leidenschaftliche Interpreten deutscher Tanzmusik der 1920er bis 1950er Jahre. Das Repertoire reicht vom Mambo bis zum Foxtrott, umfasst neben eigenwilligen, charmant-witzigen Interpretationen auch nostalgische Eigenkompositionen. Eine „aberwitzige und anarchische Irrfahrt durch die Welt der Schellackplatten, eine Wiederbelebung eines längst vergangenen Lebens- und Musikgefühls“, wie die Frankfurter Rundschau über das Bühnenprogramm der selbsternannten „ältesten Boy Group der Welt“ unlängst schrieb. Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys füllen längst größere Hallen und lassen es sich doch nicht nehmen, gelegentlich auch kleinere Bühnen mit ihrer unbändigen Freude an Musik und Entertainment zu bereichern. Gehen Sie auf eine Zeitreise in die Goldenen Jahre des deutschen Schlagers und lassen sich von mitreißender Tanzpalast-Atmosphäre verzaubern:

Am 3. Juni 2011, um 20 Uhr, im Theatersaal des Augustinum Aumühle.

Karten zum Preis von 40 Euro sind ab sofort erhältlich unter Tel. 04104/9771-0 (Bismarck-Stiftung) oder 04104/691-0 (Augustinum Aumühle).


Bildnachweis: Christine Schröder

Öffentliche Führung

Geschrieben von Dr. Andreas von Seggern am Montag, den 28. März 2011 um 05:47 Uhr

Am Sonntag, den 3. April 2011, um 15 Uhr, findet eine öffentliche Führung durch die Dauerausstellung der Stiftung im historischen Bahnhofsgebäude Friedrichsruh statt. Während eines rund 1stündigen Rundgangs vermittelt unsere Besuchsbegleiterin Svenja Johnsson einen Überblick über das Leben Otto von Bismarcks und die wichtigen Ereignisse seiner Zeit. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.

Hamburger Bismarck-Vortrag 2011

Geschrieben von Dr. Andreas von Seggern am Montag, den 21. März 2011 um 15:10 Uhr

Vortrag und Diskussion Prof. Dr. Herfried Münkler (Humboldt-Universität Berlin):

„Die Deutschen und ihre Mythen“ Freitag, 1. April 2011, 19.00 Uhr
Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg

Historische Mythen haben die nationale Identität der Deutschen geformt. Ob Nibelungensaga von Tod und Verhängnis, der mit dem Namen Barbarossa verknüpfte Reichsmythos oder auch der mit der jüngeren Vergangenheit der Bundesrepublik verbundene Mythos vom „Wirtschaftswunder“ – immer wieder werden Mythen politisch instrumentalisiert und entfalten – im Positiven wie im Negativen – mobilisierende Kräfte in der Gesellschaft.

Alles neu … macht der März!

Geschrieben von Dr. Andreas von Seggern am Mittwoch, den 12. Januar 2011 um 13:51 Uhr

Die Otto-von-Bismarck-Stiftung hat ab sofort online noch mehr zu bieten: Stöbern Sie durch unseren neuen Internetauftritt und informieren Sie sich über Leben und Arbeit Otto von Bismarcks. Ob das Bismarck-Museum in Schönhausen oder die Dauerausstellung in Friedrichsruh, das umfangreiche Archiv oder verschiedene aktuelle Veranstaltungen – wir haben viele Informationen und Bilder für Sie zusammengetragen und freuen uns über Ihr Feedback zu unseren neuen Webseiten. Am besten schauen Sie regelmäßig vorbei – denn wir werden immer wieder neue Inhalte (Bilder, Informationen, Exponate des Monats) einstellen. Gerne sind wir auch Ihr Ansprechpartner bei allen Fragen rund um Otto von Bismarck und unsere Stiftung!

Was macht die Otto-von-Bismarck-Stiftung?

Geschrieben von Dr. Andreas von Seggern am Dienstag, den 11. Januar 2011 um 13:50 Uhr

Eine Frage, die uns oft gestellt wird. Kurz gesagt: Wir forschen, sammeln und verwahren den Nachlass Otto von Bismarcks und werten ihn für die Interessen der Allgemeinheit in Kultur und Wissenschaft, Bildung und Politik aus. Als Dienstleister im Bereich der historisch-politischen Bildung möchten wir damit Kenntnisse der wechselvollen deutschen Geschichte vom Kaiserreich bis zur jüngsten Gegenwart vermitteln, das Geschichtsbewusstsein vertiefen und zum Verständnis der Entwicklung unseres Gemeinwesens beitragen. Sie haben Fragen an uns? Dann freuen wir uns jederzeit über Ihre Nachricht!

Unsere Exponate des Monats

Geschrieben von Dr. Andreas von Seggern am Montag, den 10. Januar 2011 um 13:50 Uhr

Jeden Monat stellen wir Ihnen ein besonderes Ausstellungsstück unserer Sammlung pro Standort sowie seine Geschichte vor. Im Januar 2011 möchten wir Ihnen für den Standort Schönhausen einen besonderen Zierteller zeigen. Der Zierteller ist ein Staatsgeschenk von Ignacio Romero Vargas (1835 – 1895), der von 1887 bis 1894 mexikanischer Gesandter in Berlin gewesen ist.

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